Das Wien[n]erische Diarium: Digitaler Datenschatz für die geisteswissenschaftlichen Disziplinen

Projektlaufzeit: 1. März 2017-28. Februar 2019

Das Wien[n]erische Diarium (heute: Wiener Zeitung) liegt seit seiner Gründung 1703 als Quellenbestand geschlossen vor. An seiner Nutzung in einer digitalen Umgebung besteht großes wissenschaftliches Interesse, das aus mehreren geisteswissenschaftlichen Disziplinen hervorgeht: u.a. aus der Mediengeschichte, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Literaturwissenschaft, Zeremonialforschung, Namenforschung oder der historischen Linguistik. Das Ziel dieses go!digital 2.0 Projekts ist es daher, in enger Zusammenarbeit mit ForscherInnen dieser Disziplinen zu untersuchen, welche Aspekte der Erschließung aus deren Sicht von besonderer gemeinsamer Relevanz sind.

Im Rahmen dieses Projekts werden einige hundert Ausgaben des Wien[n]erischen Diariums - verteilt über das 18. Jahrhundert - im Volltext digitalisiert. Falls Sie bei der Auswahl bestimmte Daten, Ereignisse oder Themen inkludiert wissen möchten, haben Sie bis 31. März 2017 die Möglichkeit, einzelne Nummern bzw. Nummernfolgen zu empfehlen:

Wir freuen uns auf Ihre Nominierung(en)!

 

Kontakt:
Claudia Resch (ACDH)
Anna Mader-Kratky (IKM)
Günter Mühlberger (DEA)

Die Projektleitung ist am Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt; die Erstellung der Volltextversionen und die Anreicherung der Daten erfolgt in Kooperation mit dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW und der Gruppe Digitalisierung und Elektronische Archivierung (DEA) am Institut für Germanistik bzw. dem Forschungszentrum Digital Humanities an der Universität Innsbruck sowie weiteren KooperationspartnerInnen und der Wiener Zeitung.

In Vorbereitung auf dieses Projekt wurde 2016 eine Pilotstudie durchgeführt, deren Ergebnisse im Rahmen eines Workshops präsentiert wurden.
Die Wiener Zeitung hat in ihrer Ausgabe vom 1. Juli 2016 darüber berichtet!